Heinz Gellrich – Zeiten Wege Zeichen

//Heinz Gellrich – Zeiten Wege Zeichen

Heinz Gellrich – Zeiten Wege Zeichen

17,80 

Seit 1964 erscheinen Werke von Heinz Gellrich immer wieder in Ausstellungen. Das Buch mit Bildern aus viereinhalb Jahrzehnten stellt eine vorläufige Retrospektive vor, eine Zwischenbilanz von Heinz Gellrichs bisherigem Schaffens. Knappe persönliche fragmentarische Erinnerungen (Dezember 2009 und Juni 2010), kleine Zitate oder Kurzkommentare von Hanns-Werner Heister zu Stoffen, Themen und Gestaltungsweisen ergänzen und erläutern die Bilder. Die seit 2010 entstandenen Bilder sind hier nicht mehr aufgenommen.

 

Produktinformation

€ 17,80 [D]
Erschienen am 01.01.2017
79 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-9813380-1-0

Artikelnummer: 000284072 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Autor: Hanns- Werner Heister:

Heinz Gellrich – Zeiten  Wege  Zeichen

(Bilder/Welten; Bd. 1)

Heinz Gellrich, Jahrgang 1939, begann schon als Kind mit Malen und Zeichnen. Besonders seit seiner Pensionierung an der Hamburgischen Staatsoper 2002 explodiert seine Produktivität förmlich. Die Fülle und Vielfalt seiner Themen, Techniken, stilistischen Varianten ist beeindruckend. Er zeigt in seinen Bildern vielerlei Wege, auch labyrinthische, Bewegungen und Wechselwirkungen zwischen Bühne, In­szenierung, Imagination, Realität, überträgt in sein Medium Zeitströme, Zeitreisen, gar Science-Fiction-Artiges, hochragende Türme und weiträumig-perspektivisch sich erstreckende Landschaften, Auffliegen und Niederstürzen. Schwerpunkte sind Vermessenheit und Vermessungen des Möglichen in der Welt, Grenzen und Grenzüberschreitungen: erfolgreich wie Daedalus, erfolglos wie Ikarus, ambivalent wie Faust.

Solides bildkünstlerisches Handwerk, vermittelt durch die Ausbildung in Schriftgraphik und Theater­malerei, verstärkt durch die viele Jahre praktizierte Bühnenbildnerei, verbindet sich mit Lust am Aus­probieren von Neuem und an der Materialität der Bilder, ob Malgründe oder Farbauftrag. Wir finden Zeichnung (Bleistift – auch farbige Kreide, sogar gelegentlich Filzstift, weiter Feder mit Chinatusche auf Papier), Mischtechniken (Schwarzer Filzstift mit Tusche laviert), Radierung, Aquarell, Ölbild bzw. Acryl­farben als Ölfarbe auf Malpapier oder auf Leinwand, auf leinenbeschichter Malpappe, Grisaille, Misch­technik auf Holz und Papier. Heinz Gellrich verbindet manchmal geradezu altmeisterliche Genauigkeit mit Elementen des Wiener „Phantastischen Realismus“ wie des Surrealismus, aber auch, besonders in Aquarellen, mit Loslassen und Spontaneität sogar bis hin zu Elementen des „Action Painting“.

Alles, Material wie Stil und Idiomatik, bleibt jedoch integriert durch das Bestreben, mit Mitteln der Bilden­den Kunst etwas auszudrücken und auch für andere Bedeutsames zu sagen, Wege zu zeigen, Stellung zu nehmen zu den Zeitläuften, Zeichen zu setzen.

Seit 1964 erscheinen Werke von Heinz Gellrich immer wieder in Ausstellungen. Das Buch mit Bildern aus viereinhalb Jahrzehnten stellt eine vorläufige Retrospektive vor, eine Zwischenbilanz von Heinz Gellrichs bisherigem Schaffens. Knappe persönliche fragmentarische Erinnerungen (Dezember 2009 und Juni 2010), kleine Zitate oder Kurzkommentare von Hanns-Werner Heister zu Stoffen, Themen und Gestaltungsweisen ergänzen und erläutern die Bilder. Die seit 2010 entstandenen Bilder sind hier nicht mehr aufgenommen.